„Haben wir uns falsch positioniert?“
- Admin Admin
- 3. Feb.
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Viele Unternehmen gehen davon aus, dass ein Geschäftsmodell sowie ein Produkt- oder Serviceportfolio, das seit zehn Jahren funktioniert, auch in Zukunft automatisch funktionieren wird. Bleiben die Ergebnisse aus, wird häufig zuerst an Marketing und Vertrieb gedreht: neue Kampagnen, neue Botschaften, neue Kanäle.
Doch trotz all dieser Maßnahmen ändert sich oft nichts.
Erst mit der Zeit wird klar: Das Problem liegt nicht im Marketing, sondern im Fundament.
Märkte verändern sich. Kunden verändern sich. Erwartungen verändern sich. Viele Unternehmen übersehen dabei den demografischen Wandel. Der Kundenkreis, der vor zehn Jahren perfekt funktioniert hat, ist heute oft nicht mehr vorhanden oder befindet sich in einer Lebensphase, in der das bestehende Angebot keine Relevanz mehr hat. Gleichzeitig bringt die nächste Generation völlig andere Bedürfnisse, Werte und Entscheidungslogiken mit.
Hinzu kommt der Wettbewerb. Viele Unternehmen beobachten über Jahre hinweg nur ein oder zwei bekannte Mitbewerber und prüfen nicht systematisch, wie viele neue Anbieter im Laufe der Zeit in den Markt eingetreten sind. Aus drei Wettbewerbern werden fünf, dann zehn und schließlich fünfzehn. Der Markt ist plötzlich deutlich dichter, ohne dass es bewusst wahrgenommen wurde.
Genau deshalb ist es entscheidend, regelmäßig Business Development einzubinden. Ein Business Developer analysiert Markt, Kunden, Mitbewerber sowie Produkte und Dienstleistungen und überprüft, ob die Positionierung noch zeitgemäß ist.
Positionierung ist kein einmaliger Akt.
Sie ist ein kontinuierlicher Prozess.
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